1. Rasen kurz mähen
Zuerst
mähen Sie den alten Rasen so tief wie möglich herunter. Wählen Sie an Ihrem
Rasenmäher dazu die niedrigste Schnitthöheneinstellung.
2.
Vertikutieren
Der
kurz geschorene Rasen wird nun vertikutiert. Und zwar mehrmals in Längs- und in
Querrichtung. Je gründlicher das geschieht, umso besser. Denn nur so bekommt
der neue Rasensamen überall direkten Bodenkontakt und kann eine geschlossene
Rasenfläche bilden.
3.
Das Saatgut ausbringen
Sie verteilen nun das Saatgut gleichmäßig auf dem vorbereiteten, alten Rasen. Mit einem Präzisionsstreuwagen ist das ganz einfach. Präzise dosiert gibt er die Samenkörner an den Boden ab. Sie können die "Samenausgabe" auch sofort stoppen - wenn Sie z. B. anhalten und wenden möchten.
4.
Eine Schutzauflage bilden
Um
das Saatgut vor Erosion und Vogelfraß zu schützen, tragen Sie am besten eine dünne
Schicht Torf oder ein anderes ungedüngtes Erdsubstrat vorsichtig auf die eingesäte
Fläche auf. Mit dem Rasenrechen klappt
das übrigens prima. Vorteil der Torfschicht: An ihr können Sie gut erkennen,
wie es um die Feuchtigkeit bestellt ist. Wird der Torf
hell, ist es höchste Zeit, zu wässern.
5.
Jetzt nur noch beregnen
Entscheidend für den Erfolg der Rasenerneuerung ist eine regelmäßige Bewässerung. In den ersten 3 Wochen darf die neue Rasenfläche nicht austrocknen und sollte daher täglich mehrfach beregnet werden. Nun können Sie Ihren Traumrasen wachsen sehen. In nur 6 Wochen ist Ihr neuer Rasen dicht und belastbar.