Was kann man im April in und um den Garten tun?
- Überwinterte Balkon- und Kübelpflanzen können es
jetzt kaum noch erwarten, an die milde Frühlingsluft zu kommen, doch
Vorsicht: Bis zu den Eisheiligen besteht immer noch Frostgefahr! Daher
stellt man die Pflanzen zunächst etwas wärmer und heller und schneidet sie
um die Hälfte zurück, bevor sie in den nächsten Wochen ihren endgültigen
Platz im Freien bekommen.
- Überwinterte
Balkon- und Kübelpflanzen können es jetzt kaum noch erwarten, Der
Komposthaufen wartet jetzt darauf, umgesetzt zu werden. Mischen Sie dabei
auch das über den Winter neu gesammelte Material unter. Achtung: Der
Komposthaufen darf nicht zu nass (gegebenenfalls abdecken), aber auch nicht
zu trocken sein (in diesem Fall gießen).
- Hilfe,
die ersten Schnecken kommen! Wenn Sie ihre Gemüsebeete nicht durch einen
Schneckenzaun geschützt haben, können Sie unbedenkliche Materialien wie
Kalkstickstoff, Sägemehl oder gemahlene Eierschalen streuen oder die
kriechenden Plagegeister immer wieder absammeln. Ein Tipp beim Aufstellen
von Bierfallen: Die Biermarke spielt keine Rolle, aber Weizenbier ist am
effektivsten. Das ist kein Aprilscherz!
- Nach
der langen Winterzeit freut sich der Rasen über eine Frühjahrsdüngung und
den ersten Schnitt. Wollen Sie den Rasen allmählich in eine Blumenwiese
umwandeln, dann darf er nicht mehr gedüngt werden, denn nährstoffarme
Wiesen sind reich an Blumen und Kräutern.
- Ohrwürmer
sind Nützlinge, die Blattläuse auf Ihren Obstbäumen verzehren. Um den
nachtaktiven Blattlausfressern Unterschlupf zu bieten, hängen Sie mit
Holzwolle gefüllte Blumentöpfe umgekehrt in die Bäume. Doch Achtung: Die
Töpfe müssen direkten Stammkontakt haben, sonst werden sie nicht
angenommen.
- Sonnenblumen
sind auch an trüben Tagen Lichtblicke im Garten. Damit Sie Ende
April/Anfang Mai kräftige Jungpflanzen in die Blumenbeete setzen können,
sollten Sie bereits jetzt Samen in Töpfe aussäen und am Fensterbrett
vorziehen. Das gilt übrigens für viele Sommerblumen.
- Nun
ist es höchste Zeit, die frühen Kartoffeln in den Boden zu bringen.
Vielleicht möchten Sie ja einmal mit alten Sorten experimentieren. Wussten
Sie denn, dass es auch rot-, violett- und schwarzschalige Kartoffeln gibt?
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